Ungefährdeter Sieg mit Rumpfkader – Tübinger Defensive überragt

Obwohl die Neckar Hammers bisher erst ein Spiel gewinnen konnten und auf dem zweit letzten Platz stehen, waren sich die Ritter vergangenen Samstag keineswegs siegessicher. Denn zum einen sind die Hammers ein wesentlich besseres Team als der Tabellenplatz zeigt, und zum Anderen reisten die Red Knights mit einem Rumpfkader nach Villingen-Schwenningen. In der neu formierten Offensive um Quarterback Simon Reich fehlten diverse Stammspieler und in der Defensive hatte man eigentlich keine Auswechselspieler. Trotzdem sollte es eben jene Defensive sein, die die Ritter mit 3 Touchdowns zu einem ungefährdeten 35:02 Sieg führen sollte.

 

Die Gastgeber starteten mit dem Angriffsrecht, mussten sich aber recht schnell wieder per Punt davon trennen. Dieser rollte bis an die 1 Yardlinie der Ritter, kein Problem für die Offensive der Gäste. Erst ein 6 Yard Pass von Reich auf Wolter, danach der selbe Pass erneut aber diesmal trug in Wolter entlang der Seitenlinie 93 Yards in die Endzone. Nach dem Extrapunkt von Marin Dominikovic, welcher alle Extrapunkte sicher verwandelte, stand es 7:0, aus Sicht der Gäste.

 

Darauf hin neutralisierten sich beide Teams nahezu und tauschen einige Punts aus, das Spiel plätscherte etwas vor sich hin.

 

Doch dann sahen die 300 Zuschauer eine der verrücktesten Footballsequenzen überhaupt. 3 Touchdowns innerhalb von zwei Minuten sieht man nicht oft und vor allem nicht von einer Defense. Doch genau dies war der Fall, kurz vor der Halbzeit konnte Jakob Bangen einen freien Ball aufnehmen und über das halbe Feld in die Endzone tragen (14:00). Kurz darauf verlor der Hammers Quarterback den Ball bei einem Sack von Jens Hasenmaier und Salvatore Mauro tat es Bangen gleich (21:00). Und zu allem Übel für die Gastgeber leistete sich der neu eingewechselte Quarterback einen Fehlpass in die Hände von Wes Powell, welcher die Interception auch zum Touchdown trug (28:00).

 

Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause, und man möchte meinen die Hammers wären das klar schlechtere Team gewesen, aber dies war nicht der Fall. Die hohe Führung der Ritter resultierte nur durch vier sogenannte „Big Plays“, eigentlich war es ein Spiel auf Augenhöhe.

Auch in der zweiten Hälfte hielt die dezimierte Defense der Ritter den Kasten sauber und Back-up Quarterback Christian Graf konnte seinen ersten Touchdownpass auf Wolter werfen (35:00). Kurz vor Schluss gelangen den Hammers dann doch noch per Safety zwei Ehrenpunkte zum 35:02 Endstand.

 

Dieses Spiel hätte ein echter Stolperstein für die Ritter werden können, doch durch eine geschlossene Teamleistung wurde die Aufgabe gemeistert. Diverse wichtige Ausfälle wurden kompensiert und man hat sich im Rennen um die Meisterschaft alles offen gehalten. Nun folgt eine Pause bis zum Spiel am 08.07 in Backnang.

 

Be a RED KNIGHT!

Bilder zum Spiel: https://www.facebook.com/pg/party-herrenbergde-233999577296/photos/?tab=album&album_id=10155763890137297

 

 

 

Ritter und Wölfe feiern „Fumblefest“- Aufstiegschance der Ritter gewahr

Am letzten Samstag bestritten die Ritter ihr vorletztes und bis dahin wichtigstes Heimspiel der Oberliga-Saison 2018 gegen das Bad Mergentheim Wolfpack, den bisherigen Zweitplatzierten.

 

Da nur der Erstplatzierte der Oberliga eine Aufstiegsgarantie erhält und auf die Zweitplatzierten seit diesem Jahr die Relegation wartet, war die Relevanz der Partie enorm. Denn bereits im Eröffnungsspiel der Oberliga-Saison diesen Jahres starteten die Red Knights mit einer 00:06 Auswärtsniederlage bei den Bad Mergentheimern. Diese waren daher bis zum letzten Samstag in der Tabelle noch vor den Rittern und damit auf dem begehrten Relegationsplatz.

Da nicht die Touchdown-Differenz, sondern der direkte Vergleich Punktevergleich zwischen den Teams ausschlaggebend ist, mussten die Ritter das Rückspiel mit mindestens einer Punktedifferenz von 7 Punkten für sich entscheiden, um am Wolfpack vorbeizuziehen.

 

Die Motivation bei den Rittern war dementsprechend hoch und das Ziel war klar:

Ein deutlicher Sieg sollte her!

 

Bei schweißtreibenden Temperaturen und teilweise bewölktem Himmel startete das Spiel um 16:00 Uhr mit einem Kick-Off der Red Knights. Im ersten Drive der Bad Mergentheimer Offense konnte die Defense der Ritter sich direkt durch eine fumblerecovery von Mike Kraiss auszeichnen und ihrer Offense den Ballbesitz in vielversprechender Feldposition beschaffen.

 

Die Offense startete ambitioniert. Doch ihr Drive fand ein jähes Ende in einem frühen turnover, sodass das Angriffsrecht erneut wechselte.

Der Offense des Wolfpack reichte es im folgenden Drive nur zu einem field-goal- Versuch. Dieser wurde jedoch von den Red Knights geblockt. Gute Catches von den Wide Receivern Fabian Wolter und Phillip Perus brachten die Ritter in gute Feldposition, wovon schließlich jedoch nicht profitiert werden konnte. Ein überragender punt von, an diesem Tag hervorragend spielenden Fabian Wolter, versetzte das Wolfpack in eine brenzlige Ausgangslage an ihrer eigenen 2-yard-Linie. Und so war der ehemalige Böblingen Bear Max Bähr der einen saftey erzwingen konnte und die Red Knights mit 00:02 in Führung gehen ließ.

 

Bei Safties bekommt das erzwingende Team nicht nur 2 Punkte gutgeschrieben, sondern behält auch das Angriffsrecht, welches der gegnerischen Offense dann per kick-off verschafft wird.

Diesen kick-off konnte das Tübinger Return-Team, namentlich durch Jan ’Flutschi’ Homann, bis an die gegnerische 48-yard-Linie tragen. Durch gute Läufe der Runningbacks Johannes Winterhalter und Jan ’Flutschi’ Homann gelang es der Offense der Tübinger schließlich durch einen langen Pass von Nelson Stegmeier auf Fabian Wolter mit 00:08 in Führung zu gehen. Der anschließende PAT war gut (00:09).

 

Zwar konnte die Offense des Wolfpack ihren Ballbesitz nicht in Punkte verwandeln. Erwähnenswert ist jedoch ein Punt über 70 yards des Wolfpack der das gesamte Feld „flippte“.

 

Im weiteren Spielverlauf ergaben sich keine nennenswerte Aktionen. Schließlich konnte Philip Motzer einen Pass des gut spielenden Bad Mergentheimer Import-Quaterbacks in der eigenen Endzone abfangen. Zuvor jedoch hatte sich der Tübinger pass-rush eines persönlichen Fouls schuldig gemacht, wodurch die Interception im Ergebnis ohne Bedeutung blieb und das Wolfpack seinen drive mit einem Touchdown beenden konnte.

 

Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit gelang erneut Fabian Wolter, der seinen direkten Gegenspieler gut im Griff hatte, ein weiterer Touchdown über 50 yards. Geworfen von Nelson Stegmeier. Zwischenstand einschließlich PAT: 07:16.

 

Bei selbigem Spielstand ging es in die Pause.

 

Nach der Pause empfing das Tübinger kick-off-return-Team den Ballbesitz und verschaffte der Offense erneut eine gute Feldposition. Hieraus konnten jedoch keine Punkte geschlagen werden.

 

Die Defense der Ritter hielt die Offense der Wölfe bis zu einem 4&1yard in deren eigener Hälfte. Aufgrund einer Strafe jedoch konnten die Wölfe ihren drive fortsetzen und punkteten nach einem langen Pass auf ihren Import-Receiver (#2) zum 14:16 (PAT gut).

 

Beide Offensivreihen brachten in den Folgedrives wenig zustande. Zur Erinnerung: ein derart knapper Sieg hätte den Rittern zur Übernahme des zweiten Tabellenplatzes nicht genügt.

 

Genau diese Stagnation bot den perfekten Zeitpunkt für ein trick play. Die Ritter stellten sich in field-goal-Formation auf und spiegelten den Wölfen vor ein field goal für drei Punkte kicken zu wollen. Nach dem snap folgte jedoch ein Pass von Holder Fabian Wolter auf Receiver Philip Perus zur 14:23 (PAT gut).

 

Gleich darauf konnte Marin Dominikovic einen fumble des flinken wölfischen Quarterbacks auflesen und die Offense der Red Knights, in Gestalt von RB Johannes Winterhalter, profitierten von der ausgezeichneten Feldposition. Neuer Spielstand jetzt 14:30 (PAT gut).

 

Motiviert durch den Spielstand und die gute vorangehende Aktion drehte die Defense der Red Knights richtig auf. Eine Interception von Stefan Schmich verschaffte der Offense den Ball erneut in perfekter Feldposition.

Ab diesem Zeitpunkt überschlugen sich die Ereignisse auf dem Holderfeld. Nach nur einem play verlor die Offense der Red Knights den Ballbesitz aufgrund eines weiteren fumbles. Kurz darauf hieß es wieder Ballbesitz Red Knights durch eine weitere Interception von Philipp ’Pille’ Herrmann.

Die Freude war von kurzer Dauer, denn genau ein Play später konnte sich die Defense der Wölfe über einen erneuten fumble der Tübinger Offense freuen. Es ging weihnachtlich zu.

Schließlich gelang den Wölfen noch ein nicht mehr spielentscheidender Touchdown zum 22:30.

 

Den darauffolgenden onside kick der Wölfe konnten die Red Knights sichern. Es blieb beim 22:30 Endstand.

 

Die Red Knights Tübingen bedanken sich nach diesem nervenaufreibenden, aber doch sehr unterhaltsamen vorletzten Heimspiel bei ihren Fans, Sponsoren, Helfern und natürlich bei dem Bad Mergentheim Wolfpack.

 

Besondere Erwähnung soll noch unser Quarterback Nelson Stegmeier erfahren. Eingesprungen für den verletzen Quarterback Steffen Becker passte er sich schnell an und führte die Red Knights Offense souverän an. Auch in seinem letzten Spiel für die Red Knights konnte er überzeugen. Auf seinem Weg in den USA wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.

 

Be a Red Knight.

U 19 siegt knapp mit 14:12 gegen Leonberg

Zum Heimspiel am Samstag, den 2. Juni waren die Leonberg Alligators zu Gast auf dem Tübinger Holderfeld. Sowohl die Gäste als auch die heimischen Red Hammers hatten im bisherigen Saisonverlauf nur gegen die Fellbach Warriors verloren, so dass ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten war. Und dies zeigte sich dann auch von der ersten bis zur letzten Minute.

 

Im ersten Quarter konnten die Red Hammers durch einen 10 Yards Pass von Carsten Blümer auf Stefan Schuhmacher (PAT Vincenz Dorn) zwar mit 7:0 in Führung gehen, doch die Alligators schafften im zweiten Spielviertel mit einem 18 Yards Lauf ebenfalls einen Touchdown. Da die anschließende Two-Point-Conversion fehlschlug stand zur Halbzeit ein knappes 7:6 auf dem Scoreboard.

 

Nach der Pause kam es dann zum Führungswechsel. Die Alligatoren zeigten sich weiterhin bissig und erzielten nach einem langen Drive einen weiteren Touchdown zum 12:7 (TPC nicht gut). Nun musste das Heimteam nachlegen - und dies gelang ihnen in beeindruckender Weise. Durch einen präzisen 25 Yards Pass von Quarterback Carsten Blümer auf seinen Receiver Vincenz „Vinny“ Dorn kamen die roten Hämmer kurz vor die gegnerische Endzone. Und dort gelang es dann Runningback Sebastian Sell hinter einer an diesem Tag wieder hervorragend blockend Offensive Line mit einem 9 Yards Run, die Führung zurückzuerobern (PAT Vincenz Dorn).

In den verbleibenden Minuten wechselte der Ballbesitz durch zwei Interceptions mehrmals hin und her, schlussendlich konnte aber Defensive Line-Spieler Felix Maier einen Fumble der Alligators sichern und nach einem erlaufenen First Down der Offense konnte das Heimteam Abknien und so den knappen 14:12 Sieg in einem hart umkämpften aber stets sehr fairen Spiel für die Red Hammers sichern.

 

Das nächste Spiel unserer U19 ist auch gleichzeitig schon das Rückspiel gegen die Alligators. Nämlich am Samstag, 23. Juni auf dem Kunstrasenplatz „Jahnstraße“ in Leonberg (Kickoff 11:00 Uhr).

 

Die Red Hammers bedanken sich bei den Leonberg Alligators für das spannende und faire Spiel und wünschen ihnen für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg.

 

Die Punkte für die Red Hammers erzielten: Stefan Schuhmacher (6), Sebastian Sell (6), Vincenz Dorn (2)

 

Be a RED HAMMER!

 

Red Knights besiegen Badener Greifs – Wolter mit 3 Touchdowns

In einer abwechslungsreichen Partie, die vor allem in der zweiten Halbzeit richtig in Fahrt kam, konnten die roten Ritter die Gäste aus Karlsruhe mit 29:15 besiegen.

Die Offense der Tübinger kam im 1. Quarter schnell ins Spiel und nach einem schönen Pass von Quarterback Nelson Stegmaier auf Fabian Wolter stand es nach verwandeltem Extrapunkt 7:0. Auf der anderen Seite konnte die Defense der Ritter das Spiel der Greifs, das sehr passlastig war, früh stören und zwang die Gegner oft und schnell zum Punt. Die ersten Punkte erzielten die Greifs durch einen Safety, als nach einem langen Punt der Gäste die Offense an der eigenen 2 Yard Linie starten musste und die Greifs es schafften sich die zwei Punkte zu holen. Ein langer Drive der Tübinger konnte kurz vor der Halbzeit nicht mit Punkten belohnt werden, das versuchte Field Goal ging daneben. So stand es zur Halbzeit 7:2.

Nach dem Wiederanpfiff durften die Greifs jedoch hoffen, das Spiel zu drehen und ließ die Tübinger kurz in Schockstarre: Nach einer Interception der Karlsruher Defense, welche den Ball bis kurz vor die Tübinger Endzone trug, kam es kurz darauf auch schnell zum Touchdown der Gegner. Die versuchte 2 Point Conversion konnte verteidigt werden, so dass es in der Mitte des 3. Quarter zwischenzeitlich 7:8 für die Gäste stand.
Die Tübinger ließen sich jedoch nicht beirren. Denn zwar wurde ein Touchdown der Tübinger durch eine Interception der Greifs in ihrer Endzone verhindert, der Ballträger konnte jedoch an der 1 Yard Linie gestoppt werden, sodass nun die Tübinger Defense ihrerseits 2 Punkte durch einen Safety erringen konnten (Zwischenstand 9:8).
Von da an zeigte sich, dass das Laufspiel der Tübinger immer besser wurde. Vor allem schafften die beiden überragend aufgelegten Runningbacks Jan Homann und Tobias Lutz immer öfter sehr lange Läufe, Marian Wächter fiel durch lange Punt Returns bis in die Mitte des Feldes auf. So konnte die Tübinger Offense erneut durch einen Pass auf Fabian Wolter den Touchdown erzielen, die versuchte 2 Point Conversion gelang nicht (15:8).
Anschließend konnte Cornerback Fritz Oberlechner den Ball der Greifs an der gegnerischen 35Yard Linie abfangen und der Mut der Tübinger Offense, den 4. Versuch auszuspielen wurde mit einem Touchdown durch einen Traumpass von Nelson Stegmaier auf Fabian Wolter belohnt, der nun seinen dritten Touchdown erzielte. Nach dem PAT stand es daher 22:8.

Man dachte das Spiel sei entschieden, doch der folgende Kickoff brachte wieder Spannung ins Spiel, dieser wurde zum Touchdown für die Greifs über das komplette Feld getragen (Zwischenstand 22:15).

Jedoch konnten die Tübinger im 4. Quarter mit einem genialen Spielzug zum Endstand 29:15 alles klar machen. Runningback Tobias Lutz lief aus der eigenen Hälfte bis in die Endzone der Greifs, dabei brach er mehrere Tackles, auch durch die Hilfe der gesamten Tübinger Offense Line. Wie unfassbar dieser Lauf war kann man nicht in Worte fassen, er ist aber im Video auf unserer Instagramseite zu sehen!

Den Greifs ging gegen Ende zunehmend die Luft aus, die Defense stoppte die Greifs immer sofort, auch weil viele Spieler der Gäste beide Wege spielen mussten, und so konnte man das Endergebnis gut über die Zeit bringen. Auch weil Christoph Treff zum Ende die zweite Interception der Tübinger fangen konnte.

Wir bedanken uns bei den Greifs für das faire Spiel und wünschen allen Verletzten eine gute Besserung.

Das nächste Heimspiel der Red Knights findet am 2. Juni gegen das Bad Mergentheim Wolfpack statt.

Be a Red Knight!

Auswärtssieg in Heidenheim

Vergangenes Wochenende waren die RED KNIGHTS zu Gast bei den Ostalb Highlanders, die ihre zweite Saison in der Oberliga bestritten. Die letzten beiden Aufeinandertreffen konnten die Ritter mit 14:52 in Heidenheim und 13:7 in Tübingen für sich entscheiden, und auch das 3. Spiel konnte von den Rittern mit 26:07 gewonnen werden.

 

Es ging gut los für die Gäste, der Kickoff wurde an die eigene 40 getragen und der folgende Drive wurde von Tobi“ Beo“ Lutz, mit einem Touchdown beendet. Der anschließende Extrapunkt ging daneben.

 

 

 

Die Tübinger Defense konnte dem ersten Drive der Heidenheimer Offense gut standhalten. Aber auch die Defense der Ostalb Highlander hielt stand und schickte die Tübinger Offense durch einen Sack beim dritten Versuch vom Feld. Der anschließende Punt ging an die gegnerische 4-Yard Markierung. Der nächste Drive der Highlander Offense verlief besser als der Letzte. Die rote Defense hielt gut gegen den Lauf, allerdings kam es immer wieder zu gefährlichen Pässen über die Mitte. Und so kamen die Highlander zu ihrem ersten Touchdown im Spiel. Nach verwandeltem PAT gingen die Gastgeber mit 7:6 in Führung.

 

 

 

Die Highlanders konnten die Tübinger Offense wieder schnell vom Feld schicken, aber auch die Tübinger Defense zeigte, warum sie eine der Besten der Liga ist. Durch einen Sack von Jakob Bangen und Nils Lechner mussten auch die Highlander wieder den Ball abgeben. Durch gute Runs von Jan „Flutschi“ Homann war es wieder Tobias Lutz der durch gute Blocks des Fullbacks und der Receiver in die Endzone gelangte. Der anschließende PAT ging wieder nicht zwischen die Stangen und somit Stand es 12:7 für Tübingen.

 

 

 

Der darauf folgende Drive der Highlander Offense konnte durch die erste Interception der Tübinger Nr. 29 Philip Motzer, beendet werden. Durch Fouls und individuelle Fehler musste aber auch unsere Offense wieder schnell vom Feld. Der Punt von Fabian Wolter ging erneut an die gegnerische 3 Yard-Line. Aufgrund dieser Feldposition konnte die Defense einen Safety erzwingend. Somit Stand es 14:7 für Tübingen.

 

Der anschließende Kick wurde von Tobias Lutz an die 48 getragen. Mit guten Catches und Yards after Catch konnten unsere Receiver Fabian Wolter und Fabian Herzberger einige Yards gutmachen. Leider konnte man, aufgrund der Zeit, den Drive nicht mehr mit einem Touchdown abschließen. Auch der Field Goal Versuch ging daneben. So ging es mit 14:7 in die Pause.

 

 

 

Zu Beginn des dritten Quarters hielt die Defense auf beiden Seiten. Doch durch ein gutes Pass- und Laufspiel kamen die Ritter wieder an die gegnerische Endzone. Nelson Stegmaier konnte den guten Drive mit einem Touchdownpass auf Adrian Mauch krönen, dieser machte sein erstes Spiel im roten Trikot. Die anschließende 2-Point Conversion gelang nicht. Der neue Spielstand: 20:7 für Tübingen.

 

 

 

Die Highander Offense kam im vierten Quarter gefährlich an die Tübinger Endzone. Doch durch gute Defensivarbeit konnten Punkte der Gastgeber verhindert werden. Mit einem überragenden Lauf von kurz vor der eigenen Endzone über 40 Yards von Tobi Lutz kam man gleich in die gegnerische Hälfte. Simon Reich, der zwischenzeitlich Nelson Stegmaier als Quarterback ersetzt hatte, konnte die gute Feldposition nutzen und Fabian Wolter mit einem Touchdownpass bedienen. Der PAT war wieder nicht gut. Der neue Spielstand: 26:7 für Tübingen.

 

 

 

Zum Ende des Spiels marschierten die Highlanders noch einmal über das Feld, doch ihnen sollten keine Punkte mehr gegönnt sein, denn Philip Motzer beendete das Spiel mit seiner zweiten Interception des Tages.

 

 

 

Be a RED KNIGHT!

14:00 Führung aus der Hand gegeben

Am Samstag kam es auf dem Tübinger Holderfeld zum lang ersehnten Derby zwischen den heimischen Red Knights und den Stuttgart Silver Arrows. In einem körperlichen und hart umkämpften Spiel auf Augenhöhe schafften es jedoch die angereisten Silberpfeile, mit einem knappen 21:14, die Tübinger Ritter auf Distanz halten.

 

Die Gäste, welche bisher ungeschlagen aus allen vier Saisonspielen herausgingen, kamen mit breiter Brust an den Neckar und zeigten in ihrem ersten Drive gleich was ihre Offense ausmacht. Nach an der eigenen 10-Yard-Linie gestopptem Kickoff-Return, schafften es die Silver Arrows mit mehreren langen Pässen das gesamte Spielfeld zu überqueren. Die stärkste Defense der Liga zeigte jedoch im Gegenzug aus welchem Holz sie geschnitzt ist und hielt dem Angriff an der Endzone stand. Der so erzwungene Fieldgoalversuch ging daneben und die Offense der Stuttgarter musste mit leeren Händen das Spielfeld verlassen. In den folgenden Drives ließ sich erkennen wie gleichauf die beiden Teams sind. So fingen die Silberpfeile beispielsweise eine Interception und Tübingen blockte im Gegenzug den nächsten Fieldgoalversuch. Gegen Ende des ersten Viertels kam die Offense der Ritter endlich in Schwung und marschierte mit Läufen durch die Mitte weit in die Spielfeldhälfte der Gäste. Mit einem perfekt geworfenen Pass von Nelson Stegmaier auf Fabian Wolter vollendeten die Hausherren den Drive mit einem Touchdown und gingen, durch den von Jakob Bangen verwandelten Extrapunkt, mit 7:0 in Führung.

 

Im folgenden Kickoff konnte eine Unachtsamkeit der Gäste ausgenutzt werden und ein freier Ball wurde an der gegnerischen 10 Yardlinie erobert. Der Gameplan von Headcoach Sven Diether zeigte Wirkung und mit dem gleichen Rezept wie zuvor machten die roten Ritter mit effektiven Läufen ein ums andere Yard in Richtung Endzone gut. Quarterback Nelson Stegmaier warf den finalen Pass zum Touchdown auf den stark aufgelegten Wolter und wie zuvor versenkte Jakob Bangen den anschließenden Extrapunkt. 14:0 Tübingen.

Kurz vor Ende der ersten Hälfte schienen die Hausherren alles im Griff zu haben, doch die Stuttgarter Offense ließ sich davon nicht beirren. Diese schaffte es nochmal in Schwung zu kommen und verkürzte mit einem 30 Yard Touchdown-Pass durch die Mitte auf 14:7. Tübingen versuchte den aufkeimenden Mut der Gäste direkt im Keim zu ersticken, verpasste aber das Momentum und wurde aufgrund einiger Fehler zum Punt gezwungen. Der darauffolgende, starke Punt-Return wurde wiederum gefährlich nahe an die 27-Yard-Linie herangetragen. Per schönem Diving Catch gelang so den Silberpfeilen noch Sekunden vor Ende das First-Down direkt an der Tübinger Endzone. Diese Chance ließ sich der momentane Spitzenreiter nicht nehmen und vollendete den letzten Drive der Hälfte mit einem Touchdown und verwandeltem Extrapunkt, wodurch sich beide Teams mit 14:14 in die Halbzeitpause verabschiedeten.

 

Das dritte Viertel startete unspektakulär auf beiden Seiten. Beide Offensiven wurden nach wenigen Versuchen zum Punten gezwungen. Jakob Bangen stach noch mit seinem zweiten Sack im Spiel heraus, welcher einen Raumverlust von 15 Yards für Stuttgart verursachte. Aus dieser so erzwungenen Notsituation schaffte es Julian Haak eine Interception zu fangen, doch die Offense der Tübinger konnte aus diesem Ballgewinn nicht viel machen und musste nach drei Versuchen wieder vom Feld. Die mangelnde Durchschlagskraft im Tübinger Offensivspiel wurden von den Gästen ausgenutzt und so gelang ihnen, gegen Ende des dritten Viertels, der nächste Touchdown zum 21:14. Die Ritter fanden nicht mehr zurück ins Spiel und konnten mit den zuvor so effektiven Läufen auch keine Yards mehr erzielen, weshalb sie immer wieder früh zum Punten gezwungen wurden. Im letzten Viertel schaffte keines der beiden Teams nochmals zu punkten und so blieb es letztendlich beim knappen 21:14.

 

Die Mannschaft bedankt sich für die spannende und hart umkämpfte Partie und freut sich auf das Rückspiel. Nächste Woche geht es für die Ritter zum zweiten Auswärtsspiel der Saison zu den Ostalb Highlanders.

Arbeitssieg gegen bissige Wolverines

Am Ende ertönte ein geradezu befreiender Jubel auf dem Holderfeld, denn als Christoph Treff kurz vor dem Abpfiff die spielentscheidende Interception fing, hielt es keinen der über 450 Zuschauer auf dem Holderfeld mehr auf seinen Sitzen.

Die Partie gegen die Gäste aus Backnang erwies sich schon früh als Stellungskrieg, bei dem beide Defenses vollen Einsatz zeigten.

 

In der ersten Halbzeit kam auf beiden Seiten die Offense nicht richtig ins Spiel, sodass es zu einem wechselhaften Schlagabtausch kam. Die Defense beider Mannschaften konnten sowohl gegen den Lauf als auch gegen Pässe gut reagieren und schafften oft den „Three and out“. Die Tübinger Offense hatte es hierbei aufgrund der sehr gut geschossenen Punts der Gäste schwer, Ruhe ins Spiel zu bringen, da sie oft kurz vor der eigenen Endzone ihre Drives beginnen mussten. Doch auch die Backnanger mussten einige harte Hits und Sacks einstecken und kamen nicht groß vorwärts.

Am Ende der ersten Halbzeit gelang es den Gästen nach einem missglückten Snap kurz vor die Endzone der Red Knights zu gelangen. Trotz Mobilisierung aller Kräfte in der Tübinger Defense und nach mehreren Versuchen, in denen es nur um Zentimeter vorwärts ging, schafften die Wolverines den ersten Touchdown, sodass es nach gelungenem Extrapunkt 0:7 für die Gäste stand. Kurz vor der Pause gelang es den Tübingern noch einmal auf 1st & Goal an die Backnanger Endzone zu gelangen, doch die abgelaufene Zeit machte den Tübingern hier einen Strich durch die Rechnung.

Nach der Halbzeit konnte die Tübinger Offense das, was vor dem Halbzeitpfiff noch nicht gelang, zu Ende bringen, sie kam wie die Feuerwehr aus der Pause. Und nach zwei langen Läufen von Jan Homann konnte Johannes Winterhalter den Touchdown klar machen. Der Extrapunkt konnte nicht verwandelt werden, sodass es 6:7 für die Gäste stand. Das restliche 3. Quarter und weite Teile des 4. Quarters waren wieder von den beiden Defenses geprägt. Die Backnanger erhöhten ihren Druck durch die Mitte im Laufspiel, was die Verteidigung der Ritter jedoch immer erkannten und dem Druck gut standhielten. Dennoch gelang ihnen nicht der Befreiungsschlag durch ein Turnover, mehrere verirrte Bälle des Backnanger Quarterback konnten nicht abgefangen werden.

 

Nach dem Two-Minute-Warning der letzten Hälfte kam es endlich zum ersehnten Befreiungsschlag. Nach einem starken Punt Return von Mark Linsser bis an die 40 Yard-Linie der Gegner, gelang es Tobias Lutz mit einem großartigen 30-Yard-Lauf, den Touchdown zum Sieg zu erzielen. Eine Two-Point-Conversion gelang auch noch, so dass die Tübinger mit 14:7 in Führung gehen konnten.

 

Doch das Spiel war noch nicht vorbei, die Gäste versuchten, die wenige Zeit auf der Uhr noch zu nutzen um wenigstens auszugleichen. Nach kleinem Raumgewinn konnte aber Safety Christoph Treff seine Chance besser nutzen als seine Mitspieler vorher und einen Pass abfangen um somit den Sieg der Ritter klar zu machen.

 

Wir bedanken uns bei den Backnang Wolverines für das faire Spiel und wünschen allen Verletzten eine gute Besserung! Das nächste Heimspiel der Red Knights findet am 12. Mai gegen die Stuttgart Silver Arrows statt.

 

Be a Red Knight!

 

Bilder zum Spiel: https://www.facebook.com/pg/party-herrenbergde-233999577296/photos/?tab=album&album_id=10155652254742297